5 Verbote: Wie man grünen Tee nicht zubereitet

Teekenner wissen: Grüner Tee ist fein, schmackhaft und wohltuend für Körper und Geist. Aber auch der beste Tee lässt sich in Nullkommanichts in eine ungenießbare Brühe verwandeln. Wir zeigen Dir, welche Fehler beim Teekochen oft gemacht werden und geben Dir Tipps für die richtige Zubereitung von losem Tee – für idealen Teegenuss!

 

 1. Tee zubereiten mit falscher Wassertemperatur 

Mit zu heißem Wasser kann man Grüntee „verbrühen“ und damit seinen Geschmack und seine Vorzüge endgültig ruinieren. Die meisten grünen Tees sollten mit 80-90 Grad heißem Wasser aufgebrüht werden.

 

2. Falsche Ziehzeit

Frischer Grüntee lässt sich relativ schnell aufbrühen – es reichen schon 2-3 Minuten. Übertreibe es nicht mit der Ziehzeit, sonst bekommt Dein Tee eine unschöne Bitternote.

 

3. Falsche Herangehensweise: Tee aufbrühen und lostrinken

Für uns Europäer ist das ungewohnt, aber es lohnt sich immer, den ersten Aufguss wegzuschütten. So holst Du maximalen Geschmack aus Deinem Tee heraus. Mit dem ersten Aufguss entfernst Du nämlich den Teestaub. Beim zweiten Aufguss sind die Teeblätter schön sauber, der Tee bekommt eine leuchtende Farbe und der Geschmack kommt voll zur Geltung.

 

4. Falsches Verhältnis von Teeblatt und Wasser

Die goldene Regel für die Teezubereitung in der Kanne lautet: 7 g Teeblätter auf 100-150 ml Wasser. Wenn diese Proportionen nicht eingehalten werden, kann grüner Tee bitter und herb schmecken.

 

5. Falsches Teegeschirr und Zubehör bei der Teezubereitung

Grünen Tee in einer French Press zubereiten? Lieber nicht. Wenn Du losen Tee ohne Beutel zubereiten möchtest, dann eignet sich eine kleine Kanne dafür am besten. Wenn Du aber bei der Zubereitung Deines Tees ohne Sieb nicht auskommst, dann achte bitte darauf, dass Du nicht zu viel Tee hineinlegst. Die Teeblätter müssen genug Platz haben, um sich voll entfalten zu können.

 

Alles richtig gemacht? Dann lass Dir Deine Tasse Tee munden!